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Information für Reisende / Touristinformation bøstad.no

Die Informationen umfassen die Gegend rund um Bøstad, von der Aussenseite der Lofoten mit den Fischerdörfern Eggum und Unstad, weiter ins Innere Vestågøys mit den landwirtschaftlich geprägten Orten Bøstad und Liland, bis hin yu den Tälern und Berghängen im Süden. Hier bildeten Fischerei und Landwirtschaft die Nahrungsgrundlage, und die Dörfer sind immernoch davon geprägt, obwohl weit weniger Menschen im primären Nahrungssektor tätig sind. Auch in diesem Teil der Lofoten hat der Tourismus einen wachsenden Einfluss, nicht zuletzt seitdem das Lofotr WIkingermuseum Mitte der 90-er Jahre seine Pforten geöffnet hat. Dieses Museum ist auf dem Grundriss des alten Häuptlingssitzes von Borg errichtet worden, der vor über 1000 Jahren seine Blütezeit hatte, und es ist heute die meistbesuchte Touristenattraktion auf den Lofoten.

So bezaubernd kann es sein, wenn sich die Mitternachtssonne über dem Meer zeigt.
So bezaubernd kann es sein, wenn sich die Mitternachtssonne über dem Meer zeigt.
Unstad hat sich in den letzten Jahren zum Zentrum des arktischen Wellenreitens entwickelt und Wellenreiter aus allen Ecken der Erde kommen hierher, um in der grossartigen Natur der Lofoten zu surfen.
Eggum ist einer der bekannesten Orte bei denen, die die Mitternachtssonne auf den Lofoten erleben wollen, und im Sommer strömen sowohl Einheimische als auch Besucher in Scharen herbei. Gegen eine geringe Gebühr kann man hier auch sein Zelt aufschlagen oder das Wohnmobil abstellen. Auch die Varde am alten Weg nach Unstad ist ein guter Aussichtspunkt für die Mitternachtssonnenobservation.

Hier wird ein relativ grosser Teil des Ackerlandes ökologisch bewirtschaftet, wobei auch Getreide als Futtermittel angebaut wird. Zwei Höfe betreiben eigene Käsereien, basiert auf ökologischer Ziegenmilch.

Die Gegend um Borg hat ein grosses Pferdemilieu, wobei die allermeisten Pferde sogenannte Nordlandspferde sind, eine Pferderasse, die ihren Ursprung im nördlichen Nordland, sowie in Lyngen in Troms hat. Bis ungefähr 1940 gab es eine ortseigene Pferderasse, die Lofotpferd genannt wurde und vermutlich eng mit dem Nordlandspferd verwandt war. Das einzige heute noch existierende Lofotpferd steht ausgestopft in Bergen im Museum.

Eine Ziegenherde in Lauvdalen.
Eine Ziegenherde in Lauvdalen.
Für alle die Ruhe in Kombination mit physischen Herausforderungen suchen ist diese Gegend gut geeignet. Hier kann man im Sommer auf markierten Pfaden über oder entlang der Berge zwischen den einzelnen Ortschaften wandern oder auf eigene Faust die Berge oder Strände erkunden. Selbst in diesem kleinen Teil Vestvågøys ist es möglich, stundenlang zu laufen, ohne eine Menschenseele zu treffen. Wenn man seine Tour in den Spätsommer legt, hat man gute Chancen grosse Mengen Beeren zu finden. Vorallem Blaubeeren gibt es zu dieser Jahreszeit reichlich in den Bergen. Mit etwas Zucker vermischt oder einfach «in natura» verzehrt und das Leben ist einfach nur gut.

Für Blumeninteressierte ist es ein Erlebnis sich rund um Mjåsund zu bewegen, wo es eine grosse Artenvielfalt gibt, u.a. aufgrund der nährstoffreichen und kalkhaltigen Erde. Hier findet man z.B. Pflanzen, die weiter südlich nur im Hochgebirge vorkommen, aber auch einige seltene Orchideen. Die ersten Pflanzen zeigen sich unmittelbar nachdem der Schnee geschmolzen ist, während andere erst sehr viel später im Sommer anfangen zu blühen.

Der selbige Lofotfischfang, der weltweit einer der grössten Dorschfischereien ist, findet im Winter bis in den April hinein statt. Das ist eine spannende Zeit mit hektischer Aktivität in den Fischannahmestellen von Eggum und Tangstad. Dann bekommt man ja vielleicht auch irgendwo frischen Dorsch mit Leber und Rogen - der kulinarische Höhepunkt des Winters.

Von Vika bei Eggum bis hinein zum Lilandsvatnet bei Borg gibt es ein einzigartiges Pollensystem, wo man sowohl Salzwasser- als auch Süsswasserfische findet. Hier gibt es den ortseigenen Pollenhering, welcher etwas kleiner als der normale Meereshering ist, ihm geschmacklich aber in Nichts nachsteht. Im Inneren Borgpollen gibt es hauptsächlich Süsswasserfische, wobei Lachs und Forelle dominieren. Im Lilandsvatnet dagegen gibt es ausschliesslich Süsswasserfische. Der gesamte

Im Winter können Wetter und Schneeverhältnisse ideal sein für Skienthusiasten.
Im Winter können Wetter und Schneeverhältnisse ideal sein für Skienthusiasten.
Wasserlauf wird als Süsswasser gerechnet und die Fischzeiten sind dementsprechend reguliert.

Da die Lofoten draussen im Meer liegen, stehen manchmal die Tiefdruckgebiete aus dem Westen regelrecht Schlange. Im Herbst und Winter können die Stürme tagelang toben, doch genauso gut kann es lange Perioden fast windstill sein, bei Sonne und ein paar Grad unter Null. Dann ist es einfach nur schön auf den Lofoten zu sein, egal ob auf dem Land oder auf dem Meer.

Fischzeiten: Im Meer/Salzwasser darf das ganze Jahr über gefischt werden, während die Fischzeiten für die Wasserläufe mit anadromen Fischarten auf die Zeit vom 15.Juni bis zum 17.August begrenzt sind. Für letztgenannte Wasserläufe muss man auch eine Angelkarte/lizenz kaufen und mit dem/n Grundbesitzer/n verhandeln. Für das Skrådalsvannet bei Saupstad kann man die Angelkarte vor Ort kaufen.
Für das Fischen in Binnenseen ist keine Angelkarte erforderlich.

- Siehe Karte

- Bilder unserer Dörfer

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